Exhibition
Gustav Klimt & Vienna 1910


Die Zeit ab 1910 ist ein wichtiger Wendepunkt zu Beginn der Moderne.  Die Ornamentik weicht allmählich der neuen Sachlichkeit. Die aktuelle Ausstellung „Gustav Klimt & Vienna 1910“ bei den Österreichischen Werkstätten zeigt Gustav Klimt als Künstler kräftiger Farben nach seiner symbolistischen, goldenen Ära. Zeitgleich mit dieser Phase Klimts beginnt der Aufstieg der Werkbundbewegung. Diese neue Linie der klaren Form ist auch bei den ausgesuchten Originalmöbeln in der Ausstellung gut erkennbar. So wie der gestalterische Einfluss Gustav Klimts bis heute auf die Malerei wirkt, so ist die Formensprache von Klimts Freund Josef Hoffmann und seiner Wiener Werkstätte eine noch immer gültige Richtlinie für gutes Design.

Ein Meilenstein auf diesem Weg ist die Errichtung der Werkbundsiedlung, eines einzigartigen Wiener Architekturjuwels, dem die Ausstellung einen eigenen Raum widmet.

Die Österreichischen Werkstätten pflegen weiterhin die Ideale von Wiener Werkstätte und Werkbund und verstehen sich als Informationszentrum zu Gustav Klimt.

Ab 17. Juni 2010,
Eintritt frei

 

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Klimt & Vienna 1910