Die Entstehung der ÖSTERREICHISCHEN WERKSTÄTTEN
Beim Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 wurden alle Vereine in Österreich, darunter auch der Österreichische Werkbund (1912) und der Neue Werkbund Österreichs (1934), aufgelöst. Als Nachfolger wurde der Wiener Kunsthandwerkverein mti dem Geschäft in der Kärntnerstraße zugelassen.
1948 erfolgte die Umwandlung der Wiener Kunsthandwerkvereins in die Österreichischen Werkstätten reg. Gen.m.b.H.
Mitbegründer waren Prof. Josef Hoffmann, Prof. Max Fellerer, Prof. Oswald Haerdtl, Carl Auböck, Karl Hagenauer, Hans Harald Rath (J. & L. Lobmeyr), John Backhausen Jun. (Joh. Backhausen & Söhne) und viele andere mehr.
Von 1948 bis 1994 wurde für die Österreichischen Werkstätten das in fettem Schriftschnitt gehaltene ÖW-Logo verwendet, welches aus dem ÖWB (Österreichischen Werk Bund) entstanden war. Seit 1994 folgt das ÖW-Logo mit zartem Schriftschnitt dem historischen WW-Logo der Wiener Werkstätte.
2012 wird das operative Geschäft und die Marke der Österreichischen Werkstätten aus der Genossenschaft ausgegliedert und in das Wiener Unternehmen Art works Handels GmbH eingebracht. Der Geschäftsbetrieb wird unverändert am Standort Kärntnerstraße 6 weiter geführt.
   
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